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HoFoNa-Jahrestreffen 2020

Im Rahmen der GfHf-Jahrestagung findet am Tag vor dem eigentlichen Tagungsbeginn der jährliche HoFoNa-Tag statt. Die Anmeldung zum HoFoNa-Tag ist unabhängig von der GfHf-Tagungsteilnahme und kostenlos. Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl bitten wir um eine zeitnahe Anmeldung. Die Registrierung für die Jahrestagung der GfHf erfolgt separat über die Homepage der Universität Hamburg. Bitte nutzen Sie zur Anmeldung das Anmeldeformular [hier]. Bitten füllen Sie das Anmeldeformular aus, speichern es und senden es als Anhang mit dem Betreff „Anmeldung HoFoNa Tag 2020“ bis zum 11. März 2020 an walther@dzhw.eu. Bei Fragen zum HoFoNa-Tag melden Sie sich ebenfalls gern an Lisa Walther.

Ablauf // Schedule 
09.50 bis 10.00 UhrBegrüßung durch den HoFoNa-Vorstand // Welcome and opening
10.00 bis 11.30 UhrInformationRetrieval und Vorstellung des Services des Fachinformationsdienstes mit Andrea Kullik
11.30 bis 12.30 UhrHoFoNa-Ideenforum (Teil 1)
12.30 bis 13.00 UhrMittagspause mit Imbiss // Lunch break
13.00 bis 13.30 UhrHoFoNa-Ideenforum (Teil 2)
13.45 bis 15.30 UhrParallele Workshops // Parallel workshops (Part 1)
Empirische Hochschulforschung: Sekundärdatennutzung, Replikationsstudien und Kausalanalysemit Ulrike SchwabeQualitative Methoden in der Hochschul- und Wissenschafts-forschungmit Stephanie BeyerVirtual Exchange in university teaching: potentials, formats and first steps with Kristina Förster [1]Collage as a means of meaning-making [1]
15.30 bis 16.00 UhrKaffeepause // Coffee break
16.00 bis 18.00 UhrFortsetzung der Workshops // Parallel workshops (Part 2)
18.15 bis 19.00 Uhr

Mitgliederversammlung und Wahl des HoFoNa – Vorstands

 

Auch Nicht-Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen!

ab 19.30 Uhrgemeinsames Abendessen (Selbstzahler) // Joint dinner (self-pay basis)

[1] Depending on the languages of the participants, this workshop will be held either in English or German. Please state your preference with your registration.

Beschreibungen der Workshops

Workshop 1 – „Empirische Hochschulforschung: Sekundärdatennutzung, Replikationsstudien und Kausalanalyse“

Referentin: Ulrike Schwabe (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW))

Eine allgemein sinkende Teilnahmebereitschaft an wissenschaftlichen Umfragen stellt auch für die quantitativ-empirische Hochschulforschung eine Herausforderung dar. Vor dem Hintergrund, dass jedoch verlässliche Daten über Studierende, Hochschulabsolventen und den wissenschaftlichen Nachwuchs die Grundlage für evidenzbasierte Hochschulpolitik und Hochschulsteuerung darstellen, werden im Workshop zunächst das Potenzial und die Probleme der Bereitstellung und Nutzung von Sekundärdaten diskutiert. Gleichsam werden die bedeutendsten Datensätze und Studien in Deutschland vorgestellt. In einem zweiten Schritt wird auf die Bedeutung von Replikationsstudien zur Sicherstellung der Belastbarkeit gefundener Zusammenhänge eingegangen. Und schließlich werden grundlegende Konzepte und Bedingungen sowie Analysestrategien moderner Kausalanalyse thematisiert. Diese werden systematisch auf typische Fragestellungen aus dem Bereich der Hochschulforschung angewandt.

Ziel dieses Workshops ist es, auf der einen Seite einen Überblick über Datenbestände, Nutzungspotenziale sowie die Angemessenheit von Forschungsdesigns und Auswertungsmethoden zu erhalten und auf der anderen Seite miteinander ins Gespräch zu kommen und die gängige Praxis vor dem Hintergrund evidenzbasierter Entscheidungen kritisch zu reflektieren. Gern können auch spezifische Untersuchungen und Fragestellungen aus aktuellen Forschungsprojekten der Teilnehmenden diskutiert werden.

Workshop 2 – Qualitative Methoden in der Hochschul- und Wissenschaftsforschung

Referentin: Stephanie Beyer (Leibniz Center for Science and Society (LCSS))

Ziel dieses Workshops ist, die Herangehensweise an die eigenen Forschungsprojekte gemeinsam zu diskutieren und gegenseitig Hilfestellung bei der Auswahl, dem Design und der Begründung geeigneter Erhebungs- und Auswertungsmethoden zu geben. Neben einem kurzen Überblick über unterschiedliche qualitative Methoden wird dann der Fokus auf den konkreten Fragen, die die Teilnehmer*innen aus der Forschungspraxis mitbringen liegen. Im Rahmen des Workshops können die Teilnehmer*innen ganz im Sinne einer Forschungswerkstatt eigenes Material mitbringen und/oder aktiv diskutieren.

Workshop 3 – International ausgerichtete Hochschullehre mit Virtual Exchange gestalten

*Please note the English version below*

Referentin: Kristina Förster (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)

Digitale Transformation und Internationalisierung gehören zu den Schlüsselthemen in aktuellen hochschuldidaktischen Diskursen. Mit Virtual Exchange (VE) steht ein pädagogischer Ansatz im Zentrum dieses Workshops, mit dem ein Brückenschlag zwischen bildungs- und hochschulpolitischen Zielsetzungen und konkreter Lehr-Lernpraxis gelingen kann. Nach einer Einführung in die Logik des Lehrens und Lernens durch VE, soll ein besonderer Fokus auf Ressourcen, Hürden und der Skizzierung bzw. Vertiefung eigener Umsetzungsideen liegen. Deutsch- und Englischsprachige TeilnehmerInnen mit und ohne Vorkenntnisse sind gleichermaßen willkommen.

Workshop 4 – Collage as a means of meaning-making

Referentin: Suzanne Culshaw (University of Hertfordshire)

Collage allows research participants to engage hands-on; it is an innovative arts-based research method which stimulates visual rather than linguistic thinking. This particular form of collage allows participants to place and move materials as their thinking develops and have agency in the process. The workshop will start with a discussion of stories and collages from my doctoral study followed by an overview of the analytical framework I developed. Delegates will have the opportunity to create their own collages to express –visually –their response to a question. They will be encouraged to discuss their collages in small groups and to identify and analyse the visual metaphors created. The workshop will close with a plenary to review whether creating a collage has helped reveal something beyond that which speaking alone would have revealed.

Virtual Exchange in university teaching: potentials, formats and first steps

Digital transformation and internationalization are among the key topics in current discourses on the teaching and learning in higher education and „Hochschuldidaktik“. This workshop will focus on Virtual Exchange (VE), a pedagogical approach that bridges the gap between educational and higher education policy objectives and concrete teaching-learning practice. After an introduction to the logic of teaching and learning through VE, a special focus will be placed on resources, obstacles and the outlining or further development of own ideas for implementation. German and English speaking participants with and without previous knowledge are equally welcome.

HoFoNa-Ideenforum 2020

Auch in diesem Jahr bietet das Format des HoFoNa-Ideenforums Nachwuchs-wissenschaftler*innen mit bisher keiner bis wenig Tagungserfahrung wieder die Möglichkeit eigene Forschungsvorhaben und –arbeiten vorzustellen. Das HoFoNa-Ideenforum findet in diesem Jahr im Rahmen des HoFoNa-Tags statt.

Das HoFoNa-Ideenforum bietet die Möglichkeit, Abschlussarbeiten und Dissertationen oder auch andere Forschungsarbeiten vorzustellen, um Ideen und Anregungen zur eigenen Forschung zu erhalten. Es können sowohl fertige Arbeiten als auch Konzepte oder Zwischenergebnisse präsentiert werden. Jeder und jedem Vortragenden stehen 30 Minuten zur Verfügung. Der Vortrag sollte etwa 20 Minuten dauern, anschließend sind noch 10 Minuten Zeit für die Diskussion vorgesehen.

Falls Sie Interesse haben, schicken Sie uns bis zum 25. Februar 2020 den Titel und eine kurze Beschreibung der Arbeit (ca. eine Seite) an jana.gieselmann@uni-bielefeld.de.

Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.

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