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Universelle Uni? Wie ähnliche Studienbedingungen den Studienabbruch unterschiedlich beeinflussen.

Universität Konstanz, Deutschland

Der Beitrag untersucht die Rolle von Studienbedingungen auf das individuelle Abbruchrisiko von Studierenden. Im Fokus der Analyse stehen fünf Studienbedingungen: Die Strukturierung des Studienprogramms, die Lehrqualität, der Leistungsdruck und die berufliche Ausrichtung der Studienprogramme sowie die soziale Eingebundenheit innerhalb des Studiums. Diese Merkmale werden mittels der Daten des Studierendensurveys auf der Studiengangsebene aggregiert und mit individueller Studienabbruchstendenz empirisch verbunden. Die Ergebnisse statistischer Mehrebenenmodelle zeigen, dass insbesondere at-risk Gruppen, wie Nichtakademikerkinder, Migrant*innen oder Frauen von fördernden Studienbedingungen profitieren, wohingegen Akademikerkinder, Deutsche und Männer kaum beeinflusst werden. Die Ergebnisse legen nahe, dass Studienbedingungen an Hochschulen keine universelle Wirkung haben, sondern nur bei bestimmten Gruppen wirken. Der Beitrag soll zur Debatte über die Rolle der Lernumwelt Hochschule auf den Studien(miss)erfolg beitragen.

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Themenbereiche

  • Makroebene

Autoren

  • A. Marczuk

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  • T1 Vorträge 2 (11∶45 13∶00)

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Ruth Jäger-Jürgens

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